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 Das ist Rodishain

Rodishain von oben...    Am äußersten nördlichen Zipfel des Landes Thüringen, an der Grenze zu Sachsen-Anhalt, am Südharz gelegen, ist dieser kleine idyllische Ort mit 320 Einwohnern und typisch dörflichen Charakter.
Gesicherte Unterlagen über die Geschichte des Ortes gibt es nicht.
Die ersten Siedler sollen sich zwischen 1190 und 1205 niedergelassen haben. Anhand von Kirchenunterlagen muss es vor 1488 eine Kirche gegeben haben.  Bis Ende des 15. Jahrhunderts war Rodishain ein "Gräflich Stollbergisches" Bergbaugebiet. Nach Einstellung des Bergbaues wurden die Rodishainer Waldarbeiter und Forstarbeiter.



 Regionales

   Der zum Landkreis Nordhausen (Thüringen) gehörende Ort liegt dicht an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Mit knapp 300 Einwohnern ist Rodishain ein sehr kleines Dorf. Abseits von Fernverkehrsstraßen liegt der Ort in einem kleinen Tal zwischen dicht bewaldeten Bergen. Am Ortsende endet auch die für Autos befahrbare Straße, nur Wanderer und Radfahrer dürfen die dort beginnenden Waldwegen nutzen.



 Historisches

   Wann genau das Dorf Rodishain entstand, ist nicht bekannt. Die Kirchenbücher reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1221, in der ein Heidenreich von Rodenhagen als Zeuge auftritt. Die ersten Siedler dürften sich hier zwischen 1190 und 1205 niedergelassen haben. Es handelte sich dabei um Bergleute, die vorwiegend nach Kupfer, aber auch nach Silber und anderen Erzen schürften.



 Saagenhaftes

   Ob Prinzessinnen, die bei der Flucht zu Pferd über tiefe Täler springen, Hexen, die Nachts um riesige Feuer tanzen oder Kaiser, die seit Jahrhunderten in tiefen Höhlen auf bessere Zeiten warten - der Harz und sein Umland sind Heimat zahlreicher Sagen und Legenden. Und auch um kleine Orte wie Rodishain ranken sich geheimnisvolle Geschichten und ungelöste Rätsel.
Gab es hier früher Drachen? Von den Bewohnern der umliegende Orte wird Rodishain schon immer das "Drachenland" genannt. Der Drachen ist deshalb das "Wappentier" der Rodishainer und wird beim jährlichen Schützen- und Heimatfest auf einer Fahne präsentiert.



 Festliches

   Der Höhepunkt des Jahres ist in Rodishain das Schützen- und Heimatfest, natürlich mit Bierzelt, Karussell und Blasmusik. Zu diesem im Sommer stattfindenden Ereignis findet ein großer Festumzug statt, welcher wirklich sehenswert ist. Mit viel Liebe zum Detail stellen Rodishainer historische und Phantasie-Figuren dar. Zuschauer können dabei das Glück haben, daß "Bäcker" oder "Metzger" kleine Proben ihrer Handwerkskunst verteilen. Erstaunlich für den kleinen Ort: Es gibt sogar Motivwagen!
Im Jahr 2000 war auf diese Weise der Rädersee am Umzug beteiligt.
Im darauffolgenden Jahr war eine von der FFW-Rodishain restaurierte und neu hergerichtete Feuerwehrkutsche aus dem Jahre 1927 das heightlight des Festumzuges.

 

Bilder aus der Galerie.



Bilder von FunkPortal24.de.

 
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Andreas Schimmeier